Orientierung im Beratungsmarkt:

eine Landkarte

 
 

bso Berufsverband für Supervision, Organisationsberatung und Coaching

bso Berufsverband für Supervision, Organisationsberatung und Coaching

Schwarztorstrasse 22
3007 Bern
www.bso.ch


Gründungsjahr

1976


Anzahl Mitglieder

1250


Verbandstitel

Coach bso, Supervisor/-in bso, Organisationsberater/-in bso oder mehrfache Titel. Die Titel sind markenrechtlich geschützt.


Beratungsverständnis

Der bso versteht Coaching, Supervision und Organisationsberatung als Formen der Beratung im Kontext der Arbeitswelt. Sie zeichnen sich durch Prozessorientierung, Ressourcenorientierung und Lösungsfokussierung aus. Gute Beratung basiert auf soliden theoretischen Grundlagen und einem breiten methodischen Vorgehen. Reflexion und Weiterbildung sichern die Qualität.


Anforderungen an die Mitglieder

Fundierte, mehrjährige Ausbildung, regelmässige Weiterbildung und Intervision, Verpflichtung auf den Beratungskodex bso und die ethischen Richtlinien bso, Qualitätsentwicklungsgespräch inkl. Nachweis.


Aktivitäten des bso

Betrieb der Geschäftsstelle als Informationsdrehscheibe, Webseite, Berater/-innenverzeichnis mit Suchfunktionen, Veranstaltungen, berufspolitische Stellungnahmen, Kooperationen mit Ausbildungsinstitutionen, Checkliste zur Ausbildungswahl, Betrieb der Ombudsstelle, Bekanntmachen des Qualitätslabels «bso» für gute Beratung.


Dienstleistungen für Mitglieder

Titelschutz, Qualitäts-System, Fachzeitschrift, Veranstaltungen, Vernetzungsmöglichkeiten, schriftliche Rechtsberatung, Versicherungsberatung, diverse  Vergünstigungen bei Partnerfirmen


Für Beratungskundinnen und –kunden

Allgemeine Informationen durch die Geschäftsstelle, Berater(innen)verzeichnis, Checklisten, Ombudsstelle

EMCC Schweiz

EMCC Schweiz

www.emccouncil.org/ch/de

Nationaler Zweig des European Mentoring & Coaching Council: 23 Ländern, 19 Sprachen
gemeinsamer Ethik- und Verhaltenskodex als Ausdruck von Einheit in der Vielfalt. Der European Mentoring & Coaching Council (EMCC) entwickelt und fördert Best Practice von Mentoring und Coaching in Europa und darüber hinaus, zum Nutzen der Gesellschaft. Der EMCC ist führend als Partner in weltweiten Initiativen für die Professionalisierung und Qualitätssicherung von Coaching und Mentoring. Der EMCC fördert die Vernetzung aller interessierten Parteien im Bereich Coaching und Mentoring, insbesondere:

  • Anbieter von Coaching- und Mentoring-Leistungen
  • Ausbildungsstätten für Coaching und Mentoring
  • Auftraggeber für Coaching- und Mentoring in Unternehmen und Organisationen
  • Coaching / Mentoring Klientinnen und Klienten
  • Forschende im Bereich Coaching und Mentoring

Der EMCC engagiert sich für die Anwendung und Durchsetzung hoher Qualitätsstandards im Bereich
Coaching und Mentoring.


Gründungsjahr in Europa/Schweiz

1994 / 2006


Anzahl Mitglieder Europa/Schweiz

5000 plus / 55 (in den Regionen: Zürich, Bern, Basel, Lugano, La Romandie).


Verbandstitel

Coach/Mentor EMCC, der Name EMCC ist international rechtlich geschützt.


Beratungsverständnis

Coaching /Mentoring ist ein personenbezogenes, zeitlich begrenztes Lern- und Entwicklungsinstrument im beruflichen Umfeld und darüberhinaus. Als Massstab für Qualität folgt der EMCC diesen anerkannten Grundsätzen: Coaching / Mentoring ist ethisch, zweckmässig, wirksam und wirtschaftlich. Ausschlaggebend für den Beratungserfolg sind die Coach-Persönlichkeit, die Berufserfahrung sowie die Fähigkeit zur Gestaltung einer Vertrauensbeziehung mit den Klienten. Zur Erweiterung ihrer persönlichen Beratungskompetenz nutzen EMCC Mitglieder das Angebot, ihre Beratungsergebnisse durch ein unabhängiges Hochschulinstitut systematisch evaluieren zu lassen.


Anforderungen an die Mitglieder Die Voraussetzungen dafür sind:

Der EMCC vereinigt Personen und Interessengruppen, die sich für die Förderung der Qualität und Entwicklung von Coaching und Mentoring einsetzen: Praktiker, Coaches, Mentoren, Trainer, Supervisoren, Berater, Manager kurz alle, die sich für Qualität in Coaching/Mentoring engagieren. Der offene Zugang fördert die Vernetzung von interessierten Parteien, die gemeinsam mehr bewirken und ihre Ziele besser erreichen können.

Die Europäische Akkreditierung EIA steht jedem Coach/Mentor offen, abgestuft nach dem Umfang ihrer Berufspraxis: Foundation / Practitioner / Senior Practitioner / Master Practitioner. Die Voraussetzungen dafür sind:

  • Nachweis von Coaching-/Mentoring-spezifischer Ausbildung oder entsprechender Praxis
  • Verpflichtung zum Europäischen Ethik- und Verhaltenskodex sowie zur Einhaltung der EMCC Berufsstandards
  • Nachweis von Praxisjahren, Kunden, Beratungsstunden, Kundenfeedback, Weiterbildung,
  • Supervision, Reflexion über die laufende Beratungspraxis
  • Interview: Falldarstellung, Fallsimulation, Kompetenzausweis

Die in den vier Stufen angebotene Europäische Auszeichnung für Qualität EQA steht offen für Anbieter von Coach Ausbildung.



Aktivitäten des EMCC

EMCC Schweiz sieht seine Aufgabe darin, das Berufsbild der Coaches und Mentoren zu fördern und bewährte Ansätze im Coaching und Mentoring zu professionalisieren. Dies geschieht in einem Ansatz wechselseitigen Lernens. EMCC Schweiz sieht sich daher als eine Plattform, die Coaches und Mentoren unterstützt und fördert, und dazu Organisationen, Unternehmen, öffentliche und wissenschaftliche Einrichtungen in den Lernprozess integriert. Schwerpunktprojekte zur Anwendung der EMCC Kompetenz-Standards:

  • Coaching Quality Monitoring: Systematische Auswertung und Beurteilung von Beratung durch wissenschaftliche Begleitung Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).
  • Qualität in Coaching/Mentoring/Supervision/Prozessberatung: Praxisforschung durch systematische Beurteilung der Wirkungen von Coaching, Mentoring, Supervision. Erfahrungsaustausch über Qualitätsthemen unter Klientinnen, Coaches/Mentoren, Auftraggebern, Ausbildungsanbietern, Forschung.
  • Vorbereitung zur Akkreditierung durch Seminare, Supervision, persönliche Beratung.
  • Solidaritäts-Coaching/Mentoring: Freiwillige Einsätze von Mitgliedern in ausgewählten Projekten (Gesundheit, Bildung, Alter).
  • Ombudsmandat

Dienstleistungen für Mitglieder

Anleitung zur Anwendung und Vertretung der EMCC Berufsstandards

  • Weiterbildung in beruflich relevanten Themen
  • Gruppensupervision „eGroupSupervision“
  • Coach/Mentor-Verzeichnis mit Suchfunktion (national/international)
  • International Journal of Mentoring & Coaching
  • Internationale EMCC Coaching- und Coaching-Research Conference
  • Freiwilligen-Einsätze als Solidaritäts-Coach/Mentor
  • Community of Practice: Plattform für kollegialen Austausch
  • Newsletter mit interessanten Nachrichten, Veranstaltungen, Weiterbildungs- und Netzwerkinitiativen
  • Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus Unternehmen, Ausbildungsstätten, etc.
  • Lokale Präsenz und Möglichkeit zum kollegialen Austausch in Zürich, Bern, Basel, Lugano, La Romandie

Für Beratungskundinnen und –kunden

  • Informations- und Beratungsangebote im Rahmen der Qualitätspartnerschaft für Lernen und Entwicklung zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit (Employability)
  • Ombudsstelle
  • Podiumsdiskussionen und Weiterbildungsveranstaltungen
ICF International Coach Federation

ICF International Coach Federation

 

http://www.coachfederation.ch


Gründungsjahr

1995


Anzahl Mitglieder in der Schweiz

300


Verbandstitel

International Coach Federation


Beratungsverständnis

Coaching ist eine Partnerschaft. Durch anregende Fragen und einen kreativen Prozess werden Kunden angeregt, Ihr Potential – professionell wie persönlich – anzuzapfen und auszuschöpfen.

Coaching orientiert sich dabei an klaren Ethikkriterien und 11 Kernkompetenzen.

Auf dieser Basis hilft Coaching dem Kunden Handlungen zu definieren und umzusetzen, um seine Ziele und Visionen zu erreichen.

Mehr auf www.coachfederation.ch/de.html.


Anforderungen an die Mitglieder

ICF kennt drei Stufen der Zertifizierung:

STUFEN DER ICF-ZERTIFIZIERUNG FÜR COACHS

 Associate Certified Coach (ACC):

Ein Associate Certified Coach erfüllt die folgenden Voraussetzungen:

  •  60 Stunden coachingspezifische Ausbildung
  • 100 Stunden ausgewiesene Coachingerfahrung mit Klienten.

Professional Certified Coach (PCC):Ein Professional Certified Coach erfüllt die folgenden Voraussetzungen:

  • 125 Stunden coachingspezifische Ausbildung
  • 750 Stunden ausgewiesene Coachingerfahrung mit Klienten.

Master Certified Coach (MCC): Ein Master Certified Coach erfüllt die folgenden Voraussetzungen:

  • 200 Stunden coachingspezifische Ausbildung
  • 2.500 Stunden ausgewiesene Coachingerfahrung mit Klienten.

Für mehr Informationen siehe http://www.coachfederation.ch/de/ausbildung-zertif.html


Aktivitäten des ICF

HAUPTANLIEGEN
Das Hauptanliegen der ICF Schweiz ist es, die internationalen Standards des Coachingberufs in der Schweiz zu unterstützen und zu wahren mit dem Ziel, unseren Geschäfts- oder Privatklienten Dienstleistungen höchster Kompetenz und Integrität zu bieten. Die ICF Schweiz vertritt klare Richtlinien hinsichtlich der Kompetenzen und ethischen Standards des Berufsbilds „Coach“, wie es in den Grundprinzipien der International Coach Federation  vorgegeben wird (siehe auch: www.coachfederation.org).

GRUNDLEGENDE WERTE DER ICF

Integrität:Wir legen Wert darauf, innerhalb unserer Organisation höchste Qualitätsstandards für den Coachingberuf zu garantieren.

Exzellenz:Wir legen einen sehr hohen Maßstab an und beweisen exzellente Standards für ein professionelles und qualitativ hochwertiges Coaching. Unsere Mitglieder sind qualifizierte Coachs mit optimalen Kompetenzen.

Zusammenarbeit: Wir schätzen insbesondere die Vernetzung der Schweizer Coachgemeinschaft, die regelmäßig durch Partnerschaften und effiziente und erfolgreiche Zusammenarbeit erweitert wird.

Respekt:Wir sind stolz auf unsere Tätigkeit und die Vielseitigkeit unserer Partner. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern sehen sich aber weder unsere Standards, noch unsere Politik, noch die Qualität unserer Dienstleistungen beeinträchtigt.

EHRGEIZIGE ZIELE
Das Coaching bildet einen Teil unserer Gesellschaft und die Mitglieder der ICF stehen für  die höchste Qualität, die in dieses Berufs bekannt ist.

MISSION UND ZIELSETZUNGEN
Im Rahmen ihrer Mission verfolgt die ICF Schweiz folgende Ziele: 

  • ein Bewusstsein in der Öffentlichkeit für das Berufsbild „Coach“ zu wecken;
  • die Coachgemeinschaft mit einem starken und professionellen lokalen Netz auszustatten, in dem sich unsere Mitglieder regelmäßig treffen und ihr Wissen sowie ihre Praxiserfahrung austauschen;
  • zu veranlassen, dass der Beruf „Coach“ in der Schweiz von den zuständigen Behörden offiziell anerkannt wird;
  • unseren Mitgliedern Unterstützung und Zusammenarbeit anzubieten und ihnen zusätzliche Ressourcen sowie maßgeschneiderte Lösungen für ihre Klienten zur Verfügung zu stellen;
  • den Coachs die Akkreditierung zu erleichtern und sie bei der Fortbildung in von der ICF anerkannten Institutionen gemäß den professionellen Standards zu unterstützen. 

 


Dienstleistungen für Mitglieder

Es werden monatlich sogenannte Chapter abgehalten, zu denen Sie herzlich willlkommen sind. Chapters gibt es in Bern, Lugano, Nyon und Zürich und jedes bietet Ihnen ein attraktives Programm sowohl für Coachs generell, ICF Coachs und für Coaching Interessierte. Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.coachfederation.ch/de/events-news.html

Desweiteren findet jährlich im November die Generalversammlung statt. Diese bietet ein attraktives Weiterbildungsprogramm. Details siehe http://www.coachfederation.ch/de/events-news.html

Darüber hinaus ist ICF am Salon RH in Genf und neu an der Personal Swiss mit einem Stand vertreten, bietet innerhalb der International Coach Week im Mai in Zürich einen Supervisionstag an für Coachs oder organisiert Veranstaltungen mit Vertretern von Unternehmen.

Es gibt auch einen Newsletter, zu dem Sie sich abonnieren können http://www.coachfederation.ch/de/mitglieder/newsletter-bestellenkuendigen.html

Schliesslich können Sie auch das Magazin gratis abonnieren, um sich mit der ICF Coaching World zu verbinden: http://www.coachfederation.ch/de/mitglieder/cw-magazin-coaching-world.html

Das Ziel von ICF ist es, die Entwicklung des Coachingberufs hier in der Schweiz voranzutreiben. Hierbei stützen wir uns auf die innovative Arbeit der International Coach Federation (ICF), der weltweit größten Non-Profit-Vereinigung von Life- und Business- Coachs.

 


Für Beratungskundinnen und –kunden

Website mit der Liste der ICF Coachs der ganzen Schweiz. Siehe http://www.coachfederation.ch/de/einen-coach-finden/suche-nach-einem-lokalen-coach.html

SBAP. Schweizerischer Berufsverband für Angewandte Psychologie

SBAP. Schweizerischer Berufsverband für Angewandte Psychologie

Konradstrasse 6
8005 Zürich
www.sbap.ch


Gründungsjahr

1952


Anzahl Mitglieder

900 Mitglieder


Verbandstitel

PsychologIn SBAP
PsychotherapeutIn SBAP
FachpsychologIn SBAP in Kinder- und
Jugendpsychologie
FachpsychologIn SBAP in Arbeits- und
Organisationspsychologie
FachpsychologIn SBAP in Laufbahn- und
Rehabilitations-Psychologie
FachpsychologIn SBAP in Berufs-, Studien- und
Laufbahnberatung
FachpsychologIn SBAP in Notfallpsychologie
FachpsychologIn SBAP in Klinischer Psychologie
FachpsychologIn SBAP in Schriftpsychologie
FachpsychologIn SBAP in Sportpsychologie
FachpsychologIn SBAP in Gerontopsychologie


Beratungsverständnis

Alle SBAP Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung der Berufsordnung, die der Verhaltensorientierung und der ethischen Konsensbildung innerhalb des SBAP dient. Detaillierte Infos: www.sbap.ch -> Berufsordnung


Anforderungen an die Mitglieder

Abgeschlossenes oder begonnenes Studium in Psychologie oder ein anderes Psychologiestudium im Hauptfach an einer Hochschule. Personen anderer Berufsgattungen, die im Bereich der Angewandten Psychologie tätig sind, können eine Gastmitgliedschaft beantragen. Weiter können Ehrenmitgliedschaften verliehen werden. Es können in Ausnahmefällen weitere juristische und natürliche Personen als Mitglied aufgenommen werden.


Aktivitäten des SBAP

Berufspolitisches Engagement, Verbandszeitschrift punktum, mehrere Weiterbildungen, SBAP-Preis in Angewandter Psychologie, Fachanlass SBAP, interne Mitgliederanlässe, Archiv.
Detaillierte Infos: www.sbap.ch -> Veranstaltungen


Dienstleistungen für Mitglieder

SBAP-Geschäftsstelle, SBAP-Fachtitel, Vermittlung von Fachpersonen an Firmen und Private, Verbandszeitschrift punktum, Versicherungs-Angebote, Beratung/Coaching Karriereplanung, Weiterbildungsangebote, Unterstützung für erwerbslose PsychologInnen, Div. Vergünstigungen,
Versand von Stellenmails, Berufspolitisches Engagement, Serviceleistungen.
Detaillierte Infos: www.sbap.ch -> Dienstleistungen


Für Beratungskundinnen und –kunden

Notfallpsychologie, Fachpersonenvermittlung, SBAP-Qualitätslabel.
Detaillierte Infos: www.sbap.ch -> Dienstleistungen / Publikum

Schweizerischer Dachverband Mediation SDM

Schweizerischer Dachverband Mediation Fédération Suisse des Associations de Médiation

www.swiss-mediators.org


Gründungsjahr

2000


Anzahl Mitglieder

1300


Verbandstitel

Mediator SDM-FSM. Voraussetzung zum Erhalt dieses Tittels:
Mediationsausbildung in einer vom SDM-FSM anerkannten Ausbildungsorganisation oder äquivalente Ausbildung entsprechend Reglement von 200 Stunden. Qualitätssicherung: Alle 3 Jahre erbringen eines Nachweis kontinuierlicher Weiterbildung (60 Stunden) zum Erhalt des Titels.


Beratungsverständnis

Mediation ist klassischerweise ein Verfahren der Konfliktbearbeitung, bei dem ein unparteilicher Dritter (Mediator) die Beteiligten darin unterstützt, ihren Konflikt einvernehmlich zu lösen. Die Beteiligten können auch Gruppen oder Teams sein, ebenso wie der unbeteiligte Dritte in Co-Mediation arbeiten kann.


Anforderungen an die Mitglieder

Mitgliedschaft bei einer Mitgliedsorganisation, die dem SDM angehört.


Aktivitäten des SDM FSM

Schweizweiter Mediationskongress ("Impulstage") für Mediatoren und Interessierte (alle 2 Jahre). Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Tag der Mediation am 18.Juni), Vermittlung von Mediatoren (Liste anerkannter Mediatoren), Vernetzung mit Mediationsorganisationen auf nationaler wie internationaler Ebene.


Dienstleistungen für Mitglieder

Mediatorenliste, Versicherungsangebote wie Berufshaftpflicht für Mediatoren, Newsletter (elektronisch 5 x jährlich),
Organisation von Intervision und spezifischen Weiterbildungen


Für Beratungskundinnen und –kunden

Bei der Auswahl eines Mediators erhalten die Beratungskunden dank dem geschützten Titel „Mediator/Mediatorin SDM-FSM“ Orientierung und die Sicherheit, mit einem „state of the art“-ausgebildeten Mediator zusammen zu arbeiten.
Unterstützung bei der Identifikation des geeigneten Mediators durch die Mediatorenliste und die sowie die kostenlose Hotline 031 398 22 22.

Schweizerische Gesellschaft für Beratung SGfB

Schweizerische Gesellschaft für Beratung SGfB

www.sgfb.ch/de/


Gründungsjahr

2006


Mitglieder

  •  Aktivmitglieder (diplomierte Beraterinnen und Berater mit Fachtitel SGfB)
  • Mitglieder in Ausbildung (Absolventen einer von der SGfB anerkannten Ausbildung)
  • Kollektivmitglieder (Ausbildungsinstitute und Verbände)

Verbandstitel

 »Beraterin SGfB«, »Berater SGfB«.Der Titel ist markenrechtlich geschützt. Er ist ein zusätzlicher Qualitätsnachweis zum Diplom der Beratungsausbildung.


Beratungsverständnis

Die SGfB vertritt das Format psychosoziale Beratung/Counselling. Dieses ist eine vereinbarte Unterstützung von Personen, Gruppen oder Organisationen in einem formulierten Kontext.

Psychosoziale Beratung unterstützt die Eigenbemühungen der Menschen, ihre Verhaltens- und Erlebensmuster weiter zu entwickeln und die persönliche Befindlichkeit, die Interaktion mit ihrem Beziehungsumfeld sowie die Bewältigung anstehender Lebensaufgaben zu verbessern.

Die Fachkompetenzen von Beraterinnen und Beratern SGfB beruhen auf einem pluralistischen Ansatz. Das eigene beraterische Handeln wird in einem persönlichen Beratungskonzept beschrieben.


Anforderungen an die Mitglieder

Anerkennung gemäss Aufnahmereglement Mitgliedschaften SGfB http://www.sgfb.ch/de/mitglied-werden


Aktivitäten der SGfB

Geschäftsstelle mit Sekretariat, Website mit Informationen für Ratsuchende und Mitglieder, fortlaufende Qualitätsentwickung, Vernetzungen im Bereich psychosoziale Beratung und Public Mental Health. Durchführung der Höheren Fachprüfung  (HFP) „Beraterin, Berater im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom“.


Dienstleistungen für Mitglieder

Titelschutz, Qualitätsstandards, Weiterbildungsangebote, Durchführung der verkürzten Höheren Fachprüfung HFP gemäss Übergangsbestimmung.


Für Beratungskundinnen und –kunden

Informationen durch die Geschäftsstelle, Website mit Informationen für Ratsuchende, Verzeichnis der Beraterinnen und Berater SGfB, Konflikt- und Beschwerdeverfahren.

Schweizerische Gesellschaft der Wirtschaftsberater

Schweizerische Gesellschaft der Wirtschaftsberater

Kirchplatz 4
8400 Winterthur
www.sgw-berater.ch


Gründungsjahr

1964


Anzahl Mitglieder

Diverse Mitglieder in den verschiedensten Beraterbranchen.


Verbandstitel

SGW - Berater


Beratungsverständnis

Beratungen und Problemlösungen in den entsprechenden Beratungsbereichen wie Verwaltung, Recht, Treuhand, Steuern, Betriebswirtschaft, Personal, Marketing etc.


Anforderungen an die Mitglieder

Höhere Fachprüfung und mindestens eine 5-jährige Berufsausübung im entsprechenden Beratungsbereich.


Aktivitäten der SGW

Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit bei Kundenprojekten.


Dienstleistungen für Mitglieder

Organisation von Orientierungsveranstaltungen und Vorträgen zu aktuellen Wirtschaftsthemen.


Für Beratungskundinnen und –kunden

Suchen und Vermitteln des geeigneten Beraters für die spezifischen Kundenbedürfnisse. Unentgeltliche „Sprechstunden“ in vier Regionen der Schweiz.

SR Coach

SR Coach

21, rue du 31 Décembre
1207 Genève
www.srcoach.ch

http://www.srcoach.ch


Gründungsjahr

1999


Anzahl Mitglieder

100


Verbandstitel

Membre SR Coach ou coach SR Coach


Beratungsverständnis

La SR Coach est une association de référence dans le domaine du coaching professionnel en Suisse Romande. Elle soutient une approche exigeante du coaching professionnel et garantit un haut niveau de professionnalisme et d’engagement de ses membres. Elle propose des événements visant la professionnalisation des praticiens du coaching. 

Elle ambitionne par ailleurs de jouer un rôle décisif dans la pédagogie du coaching professionnel en Suisse.


Anforderungen an die Mitglieder

La SR Coach ouvre ses portes à différentes catégories de membres : les membres ordinaires, les membres ordinaires accrédités et les membres étudiants.


Aktivitäten der SR Coach

La stratégie de la SR Coach s’appuie sur cinq axes :

  • Professionnalisation des acteurs du coaching.
  • Faire connaître et promouvoir le coaching professionnel auprès des entreprises et du grand public.
  • Coopération avec les différentes associations de coaching en Suisse et au niveau international.
  • Communication et porte-parole auprès de la presse et des pouvoirs publics.
  • Recherche et développement

Dienstleistungen für Mitglieder

Depuis 2015, la SR Coach propose un processus d’accréditation qui garantit des compétences élevées dans la pratique du coaching ainsi qu’un engagement éthique.

La SR Coach organise en permanence un programme d’activités permettant d’élargir le champ de compétences de ses membres à travers des conférences, de la formation continue, des groupes d’intervision et de supervision.


Für Beratungskundinnen und –kunden

Nos membres proposent des prestations à haute valeur ajoutée à leurs clients.

SSCP

SSCP Swiss Society for Coaching Psychology

www.sscp.ch


Gründungsjahr

2006


Anzahl Mitglieder

81


Verbandstitel

Fachpsychologe/in für Coaching Psychologie FSP


Beratungsverständnis

Coaching-Psycholog(inn)en beraten und begleiten nach ethischen Grundsätzen des Dachverbandes der SSCP (Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP)) (https://www.psychologie.ch/politik-recht/berufsethik/). Dabei setzen sie ihr Fachwissen über menschliches Erleben und Verhalten und dessen Veränderung ein, um das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Menschen und ihrer Lebensbedingungen zu verbessern. Dies im beruflichen wie im privaten Kontext.


Anforderungen an die Mitglieder

Masterabschluss in Psychologie erworben an einer Hochschule, Tätigkeit als Coach, Mitgliedschaft FSP, abgeschlossene oder begonnene Ausbildung im Coaching-Bereich oder Forschungstätigkeit im Coaching-Bereich bzw. äquivalente Berufserfahrung.


Aktivitäten des SSCP

Berufspolitisches Engagement, Förderung von Coaching als psychologische Tätigkeit und professionelle Beratungsform sowie Förderung der Coaching-Psychologie als wissenschaftliche Disziplin, Veranstaltungen (Seminare, Kolloquien etc.), Webseite, Förderung der Vernetzung mit der Arbeitswelt, Hochschulen und anderen nationalen sowie internationalen Beratungsverbänden. 


Dienstleistungen für Mitglieder

Beratung zum Erwerb des Titels Coach SSCP & Fachtitels Coaching-Psychologie FSP, Seminare mit fachlich ausgewiesenen Expert(inn)en der Coaching-Psychologie, Vernetzungsmöglichkeiten (z.B. regionale Supervisions- und Intervisionsgruppen), Eintrag auf Coach-Finder, Vergünstigungen unseres Dachverbandes FSP (von Bücher/Medien, über Versicherungen bis zu Weiterbildung & Kongressen)


Für Beratungskundinnen und -kunden

Verzeichnis qualifizierter Coaches beschrieben nach Spezialgebiet und Region. Coaching-Angebote zu z.B. Führung, Organisations- und Teamentwicklung, Laufbahnentscheid, Selbstmanagement, Persönlichkeitsentwicklung sowie psychologischen Themen (z.B. Burnout-Prävention) 

Schweizerischer Verein für Familienmediation SVFM

Schweizerischer Verein für Familienmediation SVFM

2000 Neuenburg
www.familienmediation.ch


Gründungsjahr

1992


Anzahl Mitglieder

164


Verbandstitel

Familienmediator_in SVFM


Beratungsverständnis

Mediation im Kontext der Familie. Mediation als Methode und Verfahren zur Konfliktbewältigung. Mediation zeichnet sich aus durch Prozess- und Ressourcenorientierung mit dem Fokus auf eine Lösung/Vereinbarung, welcher alle beteiligten Konfliktparteien zustimmen können. Gute Mediation basiert auf theoretischen und praktischen Grundlagen und einem breiten methodischen Vorgehen. Weiterbildung und Supervision/Intervision sichern die Qualität und werden alle 3 Jahre eingefordert und überprüft. 


Anforderungen an die Mitglieder

Mitgliedschaft als anerkannter Mediator/anerkannte Mediatorin SVFM, Voraussetzungen zur Anerkennung gemäss Anerkennungsreglement.

Ansonsten: Interessenmitgliedschaft (für natürliche Personen), Kollektivmitgliedschaft für Mediationspraxen, Ausbildungsinstitute etc., Interesse an der Familienmediation, sonst keine weiteren Voraussetzungen erforderlich.


Aktivitäten des SVM

Jährliche GV mit Weiterbildungsanteil


Dienstleistungen für Mitglieder

Website (in d und f) mit Portraits der anerkannten Mediator_innen. Regelmässige News. Online Abonnement zu den neusten Gesetztesänderungen in der Familienpraxis (FamPra). Haftpflichtversicherung.


Für Beratungskundinnen und -kunden

Website mit der Liste der anerkannten Mediator_innen der ganzen Schweiz. Auskunft über die Methode der Mediation und deren Anwendungsfelder: Familienmediation bei Trennung/Scheidung, bei interfamiliären Konflikten, bei angeordneter Mediation (Besuchsrechtsregelung  nach Scheidung), bei Nachbarschaftskonflikten und weitere im Kontext ‚Familie’ auftretenden Konflikten.